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Protokoll der 7. Sitzung des Arbeitskreises in Schorborn 11.06.2009


Dorferneuerung Schorborn Schießhaus Ergebnisprotokoll

Besprechungstermin: 11. Juni 2009

Protokoll: G. Pohl

Thema: Freizeit/Tourismus/Verkehr

Stichwort Erläuterung des Ergebnisses/Entscheidung
Wanderwege Der Arbeitskreis Freizeit/Tourismus hat sich getroffen und ist gemeinsam einige Wanderwege gelaufen. Das Anliegen, einen Wanderweg aus Arholzen kommend mit einem Schorborner Weg zu verbinden, ist voraussichtlich nicht realisierbar. Ein Wanderweg vom Klärwerk entlang des Beverbaches ist nicht realisierbar. Das bereits bestehende Wegenetz bietet vielseitige Möglichkeiten zum Wandern.
Kennzeichnung Wanderwege
  • Herr Fiks hat etliche Wanderwege in der vorliegenden Zeichnung markiert. Unter anderem stellt sich der Weg hinter dem Herrenkamp Richtung Lietbergstraße als besonders schön heraus. Oben angekommen, bietet sich ein wunderschöner Blick über das Dorf. Leider ist der Weg sehr verkrautet und zugewachsen. Hier müsste Abhilfe geschaffen werden.
  • Wunderschön ist auch eine Wanderung nach Hellenthal und zurück.
  • Auf vielen Wanderwegen rund um Schorborn sollten Bänke aufgestellt werden und Aussichtspunkte sichtbar gemacht werden.
  • Es müssen hierfür klare Maßnahmen definiert werden wie "Freischneiden", "Befestigung", "Bänke aufstellen" etc. Diese Maßnahmen sollen in einem Maßnahmekatalog mit den entsprechenden Eintragungen auf der Karte festgehalten werden.
  • Da diese Maßnahmen der infrastrukturellen Aufwertung im touristischen Sinne dienen, ist eine Förderung anzustreben. Sollte ein Förderverein ins Leben gerufen werden, so wären zum Beispiel auch Eigenleistungen förderfähig. Im Maßnahmenkatalog sollten lediglich sichere Wanderwege berücksichtigt werden, da die Haftung beim Grundeigentümer liegt.
  • Vorgeschlagen wird, die vorhandenen Wanderwege namentlich zu benennen. Einige Wege besitzen schon Namen wie "Verlobungsweg". Wer weitere Wanderwege namentlich kennt möchte dies bitte Frau Rauner mitteilen, die diese Informationen sammelt.
  • Herr Heidecker berichtet, dass der Sollingverein Holzminden bereits etliche Wanderwege im Holzmindener Bereich ausgeschildert hat. Er wird sich diesbezüglich mit dem Verein in Verbindung setzen, um zu erfragen, inwieweit Schorborn und Schießhaus integriert sind.
Fahrradfahren Herr Fiks berichtet, dass neben den Wandermöglichkeiten das vorhandene Wegesystem gerade Richtung Braak für Fahrradfahrer sehr gute Möglichkeiten bietet.
Beschilderungen Wer Schorborn besucht, um zu wandern, hat keinerlei Orientierungsmöglichkeiten und weiß nicht, in welche Richtung er loswandern könnte. Es wird daher überlegt, am Dorfplatz als zentralen Anlaufpunkt eine Karte zu installieren, die Hinweise zu den Wanderwegen liefert. Hier sollen auch Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten (wie z. B. Hasendenkmal) beschrieben und ausgeschildert werden. Hinweise auf Neues Land, Glashütte, altes Backhaus etc. dürfen nicht fehlen. Es wandert sich besser, wenn man ein Ziel hat. Alte Häuser des Dorfes sind innerörtlich erfaßt, sodass auch ein historischer Dorfweg beschildert werden könnte.
Dorfplatz
  • Die Gestaltung des Dorfplatzes soll nach seiner Funktionalität vorgenommen werden.
  • Wie eine mögliche Gestaltung der Asphaltflächen aussehen kann, ist noch zu entwerfen. Die Anwesenden diskutieren die Installation eines "Funktionsgebäudes" auf dem Dorfplatz. Dieses Gebäude könnte Bushaltestelle, Telefonhäuschen, Info-Stelle und Treffpunkt für die Schorborner sein. Ein unauffälliges Gebäude, das zu den Seiten offen ist. Somit ist auch ausgeschlossen, dass das Gebäude für "Gelage" missbraucht wird und der Zustand nach wenigen Wochen der jetzigen Bushaltestelle gleicht.
  • Parkplätze sollten am Dorfplatz erhalten bleiben. In diesem Zusammenhang wird erwähnt, dass einige Busfahrer verkehrt herum - also im Uhrzeigersinn - in den Dorfplatz einfahren, da die Busse sonst in der Gosse aufsetzen. Dieses technische Problem muss bei der Dorfplatzerneuerung berücksichtigt werden.
Pilgerweg Es fehlt die Ausweisung eines Stückes des Pilgerweges auf der Homepage. Im Rahmen der Dorferneuerung sollte Schorborn als Bestandteil des Pilgerweges Loccum-Volkeroda mit erfasst werden. Hier findet zu gegebener Zeit eine Kontaktaufnahme mit dem Betreiber der Homepage des Pilgerweges statt.
Dorfteich Der Zustand des Dorfteiches ist unverändert. Herr Ullmann kann keine Aussage treffen, wer Eigentümer der kleinen Ecke zwischen Teich, Weg und Straße ist. Er wird dies prüfen. Ist die Gemeinde Eigentümer, könnte hier bereits im Vorfeld aufgeräumt werden.
Verkehr
  • Herr Mohr stellt einige der im Arbeitskreis Verkehr erarbeiteten Vorschläge vor.
  • Dorfeinfahrt Teich:
    Ein Fußweg in Brückenform soll hinter der jetzt bestehenden Leitplanke geführt werden. Eine Natursteinmauer könnte als Sicherheitsabgrenzung für Verkehr und Fußgänger dienen.
  • Eine weitere Natursteinmauer soll die rechte Straßenseite der Ortseinfahrt in Richtung Arholzen begrenzen.
  • Willkommen/Aufwiedersehen Sandstein mit der Aufschrift: "Schorborn grüßt" oder "Herzlich Willkommen in Schorborn" etc.
  • Damit sichergestellt wird, dass die von Schießhaus in den Ort einfahrenden Fahrzeuge die 30 km/h Geschwindigkeit einhalten, soll am Ortseingang eine Bodenwelle so angelegt werden, dass sie mit 30 km/h auch von "Tiefergelegten" gut passiert werden kann. Es muss dabei berücksichtigt werden, das ausfahrende LKWs durch den Hügel nicht so sehr ausgebremst werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind den Berg heraufzukommen.
  • Das Straßenstück, das über den Teich führt soll Brückencharakter erhalten und und mit Natursteinpflaster befestigt werden.
Am Wasserwerk Die Straße soll als Spielstraße ausgeschildert werden. Eine Erneuerung der Straßenoberfläche ist zwingend erforderlich und soll im Rahmen der Dorferneuerung umgesetzt werden.
Schießhäuser Straße Der Strassengraben soll aufgenommen und verrohrt werden, damit er als Grünfläche befestigt wird. Für den Graben besteht keine Notwendigkeit mehr. Eine Versiegelung der Fläche ist nicht wünschenswert.
Parkende Fahrzeuge Aus Verkehrsicherheitsgründen ist es besser, wenn vor dem "Erholungsheim" des neuen Landes keine Fahrzeuge parken, da die Einsicht in die Straße versperrt wird.
Schorborner Schilderwald Das Erscheinungsbild in Schorborn würde sich durch den Wegfall vieler Verkehrsschilder erheblich verbessern. Das spart auch Kosten. Im Rahmen der Dorferneuerung wird für Schorborn die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingeführt. Die Straßenfläche wird so gekennzeichnet, dass die Zone 30 ohne Beschilderung zu erkennen ist.
Lange Grund
  • In der Langen Grund wird der eigentliche Gehweg als Parkstreifen benutzt. Hierzu bemerkt Herr Jürgens, dass in Dörfern auf innerdörflichen Strassen meist eine Mischnutzung gegeben ist . Dies bedeutet, dass sich - ohne die Befestigung eines seitlichen Gehweges - alle Verkehrsteilnehmer auf der "Fahr"bahn bewegen und Autofahrer auf Fußgänger entsprechende Rücksichtnahme nehmen müssen.
  • In Schorborn besteht lediglich am Mühlteich die Notwendigkeit für Fußgänger einen zusätzlichen Weg zu bereiten.
  • Im Rahmen der Dorferneuerung wird der Fahrbahnbelag in der Langen Grund erneuert, da dieser sehr schlecht ist. Von den Anliegern ist eine Pflasterung gewünscht. Da Natursteinpflaster sehr teuer ist, wird voraussichtlich Betonsteinpflaster zum Einsatz kommen.
Eiche am Dorfgemeinschaftshaus Um die Eiche herum soll eine Trockenmauer aus Sandstein angelegt werden.
Wassergasse
  • Die Wassergasse ist sehr schön und soll lediglich begehbarer gemacht werden. Am nördlichen Ende zum Wasserwerk könnten einzelne Sandsteintritte eingearbeitet werden, um die Höhenunterschiede besser auszugleichen. Inwieweit eine Wasserableitung erforderlich ist, muss überprüft werden.
  • Da die Wassergasse für Aussenstehende sehr versteckt liegt, könnte die Fläche links, gepflastert werden und somit angezeigt werden, dass am Ende der Pflasterung ein Weg liegt.
Totengasse Die Totengasse ist Privatbesitz. Hier muss überprüft werden, welche Möglichkeiten einer Verbesserung gegeben sind.
Unkrautvernichtung Erneut beschweren sich Mitglieder des Arbeitskreises über die Handlungsweise der Gemeinde im Umgang mit Grünflächen. Große Flächen im ganzen Ort wurden mit Unkrautvernichtungsmittel bespritzt, damit an diesen Stellen kein Rasenschnitt erfolgen muss. Werkzeuge wie Schubrasenmäher oder Freischneider werden von der Gemeinde nicht eingesetzt. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Arbeitsweise nicht nur den Prinzipien einer naturnahen Ortsbildpflege - wie sie in der Dorferneuerung angestrebt wird - widerspricht, sondern auch Unmengen an Kosten verschlingt. Außerdem schädigt es die Umwelt. Herr Ullmann ist gebeten, auf die Mitarbeiter einzuwirken und den Missbrauch von Unkrautvernichtungsmitteln zu unterbinden.
Falle, Alte Mühle Im Rahmen der Erneuerung der Langen Grund werden die beiden Straßen ebenfalls erneuert. An der Alten Mühle muss jedoch noch berücksichtigt werden, dass es sich hierbei um die Zufahrt zum landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Eilers handelt.
"Klenkegasse" Die Gasse soll in ihrer Form als Grünfläche bestehen bleiben.
Gasse Meyer/Warnecke Hier ist eine Pflasterung wünschenswert.
Nächster Arbeitskreis Nächster Arbeitskreistermin: 02.07.2009 - 18.00 Uhr - Dorfgemeinschaftshaus
Thema: Gebäude, Siedlungsstruktur, Ortsbild
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