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Protokoll der 6. Sitzung des Arbeitskreises


Dorferneuerung Schorborn Schießhaus

Ergebnisprotokoll Besprechungstermin: 29. Mai 2009

Protokoll: G. Pohl

Teilnehmer: Arbeitskreismitglieder, Herr Schoppe, Familie Eilers, Herr und Frau Heidecker, Herr Anders

Stichwort Erläuterung des Ergebnisses/Entscheidung
Infrastruktur Internet/Mobilfunk in den Dörfern www.schorborn-schiesshaus.de begleitet ab sofort die Dorferneuerung der Dörfer. Um die Seite publik zu machen und Transparenz in die Arbeit des Arbeitskreises zu bringen, wird ein T-Shirt mit der Aufschrift "natürlich schön, www.schorborn-schiesshaus. de" erstellt. Das Wappen von Schorborn soll auf die Vorderseite des T-Shirts gedruckt werden. Parallel werden Aufkleber erzeugt, die man z. B. auf einen PKW kleben kann.
Förderverein
  • Die Mehrheit der Anwesenden stimmt dafür, dass die Gründung eines Fördervereins im Rahmen der Dorferneuerung für eine Stärkung der Dorfgemeinschaft steht, Initiative weckt und gemeinsame Aktionen möglich macht.
  • Möglichst viele Schorborner und Schießhäuser sollten Mitglied des Fördervereins werden, insbesondere die AKM's. 
  • Herr Mohr wird entsprechendes Informationsmaterial zusammentragen und dem Arbeitskreis vorstellen. Es muss klar definiert werden, was Ziel des Vereins sein soll. 
  • Herr Jürgens berichtet in diesem Zusammenhang, dass in Arholzen auf Initiative des Arbeitskreises eine kleine Schafherde für die Pflege der zahlreichen noch vorhandenen Streuobstwiesen angeschafft wurde. Es handelt sich hierbei um eine vom Aussterben bedrohte Schafrasse (Skudden).
Waschhaus
  • Der Antrag auf Maßnahmenbeginn für das Projekt Waschhaus sind gestellt. Statt der zunächst geplanten Stufenanlage vor dem Eingang wird eine Böschungswand gewählt, der Eingang wird entsprechend den Bedürfnissen von behinderten Menschen gestaltet.
  • Im Waschhaus soll ein kleines Museumsstübchen, dass über Dorfgeschichte und Glashütten aufklären soll eingerichtet werden. Daneben wird es als Anlaufstelle für Pilger, die den Pilgerweg laufen, dienen und dort zur Rast einladen.
Pilgerweg
  • Es empfiehlt sich eine Fortführung des Pilgerweges vom Waschhaus über das Gelände des Neuen Landes, über die Schafwiese bis zum Friedhof, auf dem das Augenmerk auf die besonders alten Grabsteine gerichtet werden soll. Vom Friedhof aus könnte dann ein Weg direkt zum Dorfgemeinschaftshaus führen. Dafür wäre der Erwerb von rund 350 qm Ackerland erforderlich. Nach Absprache mit dem Eigentümer/Pächter ist die grundsätzliche Bereitschaft zur Abgabe der Fläche erkennbar.
  • Es ist zu prüfen, ob auch die Abgabe von Gemeindeland an den Eigentümer im Gegenzug zum Tragen kommen könnte. Herr Ullmann prüft dies.

Anmerkung:

Eine Wegführung des Pilgerweges über das "Neue Land" ist nicht umsetzbar, weil die Fläche für die Tierhaltung genutzt wird.

Kirche/Vorplatz Der von Herrn Jürgens vorgestellte Vorschlag findet bei allen Anwesenden große Zustimmung. Das im Entwurf fehlende Kirchenkreuz wird ergänzt. Die vorhandene, alte Kirchenuhr findet mittig an der Giebelseite seinen Platz. Die Auffahrsituation wird durch Eingangsrundungen aufgelockert. Weitere Details müssen bei der Realisierung ausgearbeitet werden.
Friedhof Das Erscheinungsbild des Friedhofes soll im Rahmen der Dorferneuerung verbessert werden. Verbessert werden soll außerdem der Zustand der Landschaftspflege und die Funktionalität. Frau Pohl arbeitet hierzu Vorschläge aus und unterbreitet diese Herrn Jürgens zwecks Erstellung einer Skizze.
Dorfgemeinschaftshaus Die Skizze von Herrn Jürgens findet große Zustimmung. Die Funktion der beiden "Spielgeräte" für Kinder ist zu überprüfen. Die Tendenz ist eher die Kinder in der Natur spielen zu lassen, sodass die Installation weiterer Spielgeräte nicht eforderlich ist.
Dorfeinfahrt Schießhaus
  • Die Einfahrt in den Ort macht bisher keine klare Unterscheidung zum Ort. Beginn und Ende der Siedlung müssen klar definiert werden. Herr Jürgens stellt seinen Vorschlag vor. Siehe hierzu Darstellung in der Präsentation.
  • Der Vorschlag findet allgemein sehr große Zustimmung.
  • Die Kreuzungssituation wird - unter Einhaltung der für den Forstverkehr erforderlichen Schleppkurven - enger gefasst und neu gestaltet; sie wird außerdem durch eine Pflasterung optisch herausgestellt.
  • Links gegenüber der ehemaligen Gaststätte wird ein "kleines Informationshäuschen" (Infotafel für Wanderer, Postkasten) als sogenanntes Eingangsbauwerk mit Giebeln auf Stützen errichtet. Rückwärtig erhält das Häuschen eine Sandsteinmauer, einschließlich eines kleinen Brunnens (Translozierung des vorhandenen Beckens) unter einem kleinen Dach. Dazu soll ein großer Baum als Solitärbaum gepflanzt werden. Hierfür ist Grundstückszukauf von einigen Quadratmetern erforderlich, damit das Häuschen nicht in den Straßenbereich mündet. Rechtlich handelt es sich bei der Fläche um Wald ; er kann von der Gemeinde erworben werden. Das alte "Bushaltehäuschen" wird entfernt.
  • Die vor der alten Gaststätte angrenzende öffentliche Fläche soll durch einen Grünstreifen (entlang Hauptstraße) bzw. eine Grünfläche (Alte Einbecker Straße) aufgelockert werden. Die Gliederung des Eingangsbereiches soll durch 2 Bäume gekennzeichnet werden.
  • Die Dorfzufahrt wird durch den Entwurf auf 2 Fahrbahnen mit seitlicher Begrenzung durch Hochborde begrenzt, das macht die Durchfahrt optisch zwar kleiner, dennoch bleibt genug Raum für 2 Fahrzeuge.
  • Damit der Randstreifen nicht befahren wird, werden große Sandsteinbrocken ausgelegt, die noch einmal die Straße definieren.
  • Es werden Bedenken laut, da die Gefahr bestehen könnte, dass die mit Greifarmen ausgestatteten LKWs ein Versetzen der Sandsteinbrocken zu ihren Gunsten vornehmen könnten. Da bei den gegebenen Planungen jedoch genug Platz für die LKWs vorgesehen ist, dürfte diese Gefahr relativ gering sein.

Anmerkungen 1:

Wird der Kreuzungsbereich so gestaltet, ist dies für das Dorf zwar eine optimale Lösung, aber das Verladen des Holzes von LKWs auf die Container wird dann ein Problem, da gerade dieser Bereich bisher die Möglichkeit bietet, dass zwei LWKs nebeneinander stehen können und ein dritter LWK trotzdem noch passieren kann.

Lösungsvorschlag zu 1:

Der bisher ungepflegte und nur selten genutzte Parkplatz im Dorfeingangsbereich wird so umgestaltet, dass die LKWs diesen für ihre Verladeaktionen nutzen können. Die Fläche befindet sich im Eigentum der Forst, sodass einer Umsetzung nichts im Wege steht. Außerdem kann der Parkplatz weiter für Touristen genutzt werden. Zur problemlosen Erschließung und Verbesserung der Rangiermöglichkeiten ist die Befestigung einer zweiten Zufahrt über die angrenzende Wiese im Süden vorgesehen. Die Maßnahme stellt besondere Förderungswürdigkeit dar.

Anmerkung 2:

Die Dorfeinfahrt sollte mit einem Sackgassenschild versehen werden, da viele Autofahrer und Motorradfahrer das Dorf durchqueren und erst am Ende umdrehen, um den Ort wieder zu verlassen.

Lösung zu 2:

Die Gemeinde kümmert sich darum, dass ein Sackgassenschild mit dem Hinweis Anlieger frei installiert wird.

Anmerkung 3:

Es besteht dringender Handlungsbedarf bei der Teilerneuerung der alten Einbecker Straße im Eingangsbereich des Dorfes. Bei Starkregen schwemmt das Straßenmaterial weg. Angedacht ist, die Straße im oberen Bereich zu verbreitern und durch zwei Querrinnen dafür zu sorgen, dass das Wasser gezielt abfließen kann. Welcher Erlass für eine schnelle Umsetzung der Maßnahme greift, wird Herr Jürgens recherchieren.

Anmerkung 4:

Wie die Besitzverhältnisse der Bordsteinkannte vor den Häusern auf der rechten Seite liegen, ist zu überprüfen. (Herr Ullmann)

Spielplatz Schießhaus
  • Die geschlossene Situation des Kinderspielplatzes soll aufgelöst werden und den Rastplatz mit einbeziehen. Leider ist ein Kinderspielplatz nicht förderungswürdig, gegebenenfalls als Sanierungsprojekt.
  • Herr Lübben merkt an, dass die Bänke, die zur Zeit auch gern von Wanderern genutzt werden in Eigenleistung dort installiert wurden. Im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes ist ein schöner Rastplatz vorzusehen.
  • Die Wegstrecke von "Informationshäuschen" bis Kinderspielplatz/Rastplatz soll mit einer Hecke versehen werden. Die Pflege der Hecke übernimmt die Gemeinde. Die Forst trägt dafür Sorge, dass die bisherige Bepflanzung entfernt wird.
Landwirtschaft Schorborn
  • Die Zufahrt zum Hof Eilers über den Dorfplatz ist zu eng. Es kommt zu großen Belästigungen der Anwohner, das Befahren dieser Zufahrt mit den großen Landmaschinen stellt für Herrn Eilers außerdem ein zunehmendes Problem dar.
  • Herr Eilers schlägt eine neu zu befestigende Zufahrt aus südlicher Richtung vor. Leider liegen die Flächen für den Ausbau auf gepachtetem Grund. Hier besteht noch Abstimmungsbedarf mit den Eigentümern/Pächtern.
  • Herr Ullmann wird mit den Eigentümern, Herrn Klenke und Herrn Schmidtmann diesbezüglich Kontakt aufnehmen.
  • Die Zufahrt über den Glashüttenweg ist aufgrund parkender Fahrzeuge auf dem Glashüttenweg sehr schwierig. Herr Ullmann berichtet, dass ein Parkverbot seinerzeit jedoch wieder aufgehoben werden musste, da die Straße zum Parken zu schmal sei. (???)
AK Arholzen Der Arbeitskreis Arholzen bittet bei der Zusammenführung eines Wanderweges am Beverbach um Zusammenarbeit. Nach Auskunft des Arholzer Arbeitskreises handelt es sich nur um ein kleines Teilstück, das fehlt, um die beiden Wege miteinander zu verbinden. Eigentümer der betroffenen Grundstücke in diesem Bereich sind Herr Göhmann, Herr Dr. Haasper und Herr Albus. Der Arbeitskreis Tourismus wird sich mit der Wegführung auseinandersetzen und das bestehende Wegesystem im Lageplan kennzeichnen.
Zeichnungen Herr Warnecke bittet Herrn Jürgens darum, ihm eine Zeichnung aus dem Jahr 1745 zur Verfügung zu stellen.
Grundkarten Herr Ullmann stellt bis zum nächsten Arbeitskreistreffen am 11.06.2009 die Grundkarten der Gemarkungen und Randgebiete zur Verfügung
Fotomaterial Herr Schoppe übergibt alte Fotographien, auf denen das Fachwerk seines Hauses zu erkennen ist. Die Fotos werden eingescannt und bis spätestens zur nächsten Arbeitskreissitzung zurückgegeben.
Internet Herr Pohl stellt die Homepage vor und erläutert, wie sich Benutzer für das Einstellen von Artikeln und Informationen anmelden können. Es wird darum gebeten, darauf zu achten, dass Urheberrechte an Fotografien erst nach 60 Jahren erlöschen.
Nächster Arbeitskreis Nächster Arbeitskreistermin: 11.06.2009 - 18.00 Uhr - Dorfgemeinschaftshaus Thema: Verkehr- und Tourismus, Vorstellung einer Ausarbeitung zur Gestaltung des Dorfplatzes.
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