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Protokoll der 4. Sitzung des Arbeitskreises


Dorferneuerung Arholzen, Schorborn & Schießhaus

Protokoll der 4. Sitzung des Arbeitskreises in Schorborn 24.04.2009

Thema: Natur & Ökologie

Schwerpunkt der Sitzung war das Thema Natur & Ökologie. Ebenfalls wurden geschichtliche, funktionale und gestalterische Aspekte angesprochen.

Allgemeines

  • Als Besonderheit wurde das Vorkommen von Tieren wie Wildkatze, Eisvogel, Schwarzstorch oder Fledermäusen (sehr viele) genannt sowie das Vorkommen von Pflanzen wie Orchideen, Heidelbeeren (großes Vorkommen) oder Walderdbeeren (großes Vorkommen).

Gewässer

  • Der Legebornteich an der Straße zwischen Schorborn und Schießhaus verlandet zunehmend. Bänke und Zäune sind beschädigt. Die Bewohner sind bereit, das Gelände in ehrenamtlicher Arbeit wieder herzurichten.
  • Offene Bachabschnitte innerhalb des Ortes sollten möglichst nicht verrohrt werden, auch wenn sich dadurch die Pflege erleichtern würde. Einläufe wären notwendig, die nicht ortstypisch sind.

Straßen und Wege, Begleitgrün

  • Es sollte überlegt werden, ob einige Fußwege im Ort zurückgebaut werden können.
  • Die Fußgängerwegeführung am Ortseingang sollte verbessert werden. Ebenfalls sollte die Geschwindigkeit des Verkehrs ab der Ortseinfahrt reduziert werden.
  • Die Wirtschafts- / Spazierwege im Umfeld von Schorborn sind sehr naturnah. Es gibt kaum Verbesserungsbedarf. Der Erhalt soll angestrebt werden.

Grünflächen / Freiflächen

  • Die Versiegelung des Dorfplatzes sollte bei einer Neugestaltung zurückgenommen werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass der Platz weiterhin für Schwerlastverkehr oder den Schulbus nutzbar bleibt.
  • Die Anordnung der Gehölze auf dem Dorfplatz wirft Fragen auf: Warum stehen die Bäume in der Mitte des Platzes? Warum führt ein Weg entlang der Hecke über den Platz? Eine Raumfassung und Orientierung wird als notwendig angesehen (z.B. durch eine Sandsteinmauer).
  • Der Freiraum am Dorfgemeinschaftshaus wird häufig für Veranstaltungen genutzt. Die Gestaltung (Gebäudefassade, Parkplatz, Rasenfläche) spiegelt jedoch nicht die Bedeutung wieder, die das Haus für die Dorfgemeinschaft hat. Der Außenraum soll "zentraler" gestaltet werden.
  • Der Kirchplatz sollte soweit es geht entsiegelt werden, muss aber befahrbar bleiben.
  • Das Gelände im Westen des Ortes (im Bereich zwischen der ehemaligen Kläranlage und dem Ort) hat landschaftsästhetische Qualitäten und sollte daher für die Naherholung besser erschlossen werden. Es ist bereits ein Weg vorhanden, der als Rundweg erweitert werden könnte.
  • Erhaltenswerte Grün- /Freiflächen sind u.a. offene Sandsteinbrüche, der Mühlenteich, die Orchideenwiese oder der "Birkenpark". Vorhandene "Reste" von Streuobstwiesen sollten durch Nutzung erhalten werden.

Gehölze

  • Innerhalb des Ortes sind viele erhaltenswerte Gehölze vorhanden.
  • Um zu verhindern, dass besonders prägende und erhaltenswerte Gehölze unsachgemäß geschnitten werden, könnte ein Baumkataster erstellt werden. Vor dem Gehölzschnitt könnten auf dieser Grundlage die entsprechenden Gehölze ausgewählt und deren Schnitt im Vorfeld besprochen werden.

Hinweise: Das vollständige Protokoll und die während des AK's gezeigten Bilder befindet sich im angehängten PDF Dokument.

AnhangGröße
4.AK_Schorborn-Schießhaus.pdf1.55 MB